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Einführung in funktionales und prädikatives
Denken Ein besonderes Interesse für Invariantes auf der einen Seite bzw. Werdendes auf der anderen Seite hat Menschen immer wieder zu härteren oder milderen Konfrontationen geführt. Mit dem Begriffspaar »Prädikatives Denken - Funktionales Denken« ist ein Versuch unternommen worden, kognitive Erklärungsmuster für eine Vorliebe oder auch besondere Fähigkeit für je eine der beiden Sichtweisen zu geben. Mittlerweile liegen nicht nur zahlreiche qualitative Ergebnisse aus Untersuchungen vor, die die Nützlichkeit der theoretischen Konstruktion nachweisen, mit einer EEG-Untersuchung sowie mehreren Untersuchungen zu Augenbewegungen können auch vermehrt quantitative Daten vorgewiesen werden. Während Aspekte prädikativen Denkens in der Kognitionspsychologie durchaus häufiger untersucht worden sind, stellt sich im Falle funktionalen Denkens ein Nachholbedarf heraus. Im Primarstufenunterricht zeigt sich, dass funktionales Vorgehen - trotz der Fürsprecher des Operativen Prinzips - tendenziell vernachlässigt wird. Gleichwohl existieren didaktische Materialien wie beispielsweise die Plus-, Mallandschaft, die Rechenwendeltreppe oder die Dynamischen Labyrinthe, die in besonderer Weise geeignet sind, funktionales Denken zu fordern und fördern.
Literatur
Handlungsorientierter Zugang z.B. zu Grundrechenarten: Dynamische Labyrinthe. |
| Copyright: Institut für Kognitive Mathematik Universität Osnabrück Letzte Änderung: 20. Januar 2004 |
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