AIFL

Arbeitsgruppe Internationale Forschung in der Lehrerbildung

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Geschäftsführerin

Prof. Dr. rer.nat. Inge Schwank

 

Die Arbeitsgruppe Internationale Forschung in der Lehrerbildung ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fachbereiche Erziehungswissenschaften und Mathematik/Informatik.

 

Sektion Erziehungswissenschaft

  • Mitglieder:
    • Prof. em. Dr. phil. Konrad Hartong
    • Dr. phil. Rudolf Schepers
    • Dr. phil. Christine Freitag
  • Adresse: Heger-Tor-Wall 9, 49074 Osnabrück, Räume 43/102,103
  • Telefon: 0541/969-4551, 4552
  • Telefax: 0541/969-4570

Sektion Mathematikdidaktik

Ausländische Mitglieder

  • Dr. phil. Karl Heinz Giesbrecht-Unger (Filadelfia/Paraguay)
  • Dr. phil. Roland Kargbo (Freetown/Sierra Leone)
  • Dr. rer.nat. Yansen Marpaung (Yogyakarta/Indonesien)
  • Dr. rer.nat. BinYan Xu (Shanghai/VR China)


In Entwicklungsländern unterschiedlicher Kulturkreise stellt sich das Problem, Formen der Ausbildung zu entwickeln, die ein Leben in einem zunehmend technologischen Umfeld ermöglichen.

Ein Lösungsversuch sollte bei dem in der Kultur vorhandenen intuitiven Wissen ansetzen, dieses bewußt machen und daraus Methoden für dessen Weiterentwicklung gewinnen.

Europa hat seinen Weg in einem jahrhundertelangen Prozeß gefunden, der in der Folge der Generationen auch die Zeit bereitstellen konnte, in einem soziokulturellen Lemprozeß die Angemessenheit der Methoden zu überprüfen. In dieser Tradition ist die europäische Institution Schule gewachsen und das Curriculum entwickelt worden.

Den Entwicklungsländern fehlt die Zeit, um Methoden zu entwickeln und sie in langen Zeiträumen einer Bewährung auszusetzen. Deshalb ist es notwendig, daß Europa den Entwicklungsländern im Bereich Schule dadurch hilft, daß sie geistige Werkzeuge zur Erfassung und Formulierung ihrer Probleme der Identitätsfindung in einer technologischen Welt zur Verfügung haben. Wissen über die Problemlösungen, die in Europa eingeschlagen worden sind, kann dabei nicht unmittelbar weiterhelfen. Es kommt darauf an, das Können, welches in unserem Methodenbewußtsein liegt, mit der intuitiv in der Kultur der Entwicklungsländer codierten Erfahrung zusammenzubringen und in einem gemeinsamen Forschungsprozeß Möglichkeiten des Aufbaus von Schule zu erarbeiten. Solche gemeinsamen Forschungsprojekte sind der adäquate Weg, um simultan für die EntwicklungsländerFührungskräfte im Bereich Schule für den internationalen Dialog aufzubauen und mit ihnen erste Problemlösungen zu finden.

An der Universität Osnabrück gibt es eine Tradition intensiver Forschung in den Gebieten der vergleichenden Erziehungswissenschaft und der Mathematikdidaktik. Da Mathematik-Verständnis eine geistige Schlüsseltechnologie zur Bewältigung des technologischen Fortschritts ist und die vergleichende Erziehungswissenschaft die Bedeutung der Erziehung in diesem Prozeß bewußt macht, lag es nahe, das an der Universität Osnabrück auf beiden Gebieten vorhandene Wissen in ein gemeinsames Instrument der wissenschaftlichen Entwicklungshilfe einzubringen. Deshalb hat der Senat 1984 die Arbeitsgruppe Internationale Forschung in der Lehrerbildung (AIFL) gegründet.


 

Fragen oder Hinweise an schwank@mathematik.uni-osnabrueck.de

 

 

 

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Letzte Bearbeitung: 15.08.2005,
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