Universität
Osnabrück
Sommersemester
2000
Seminar:
Informations- und Kommunikationstechnologien im Mathematikunterricht
Dozentin: I. Schwank
Vorstellung
des Online - Magazins
MARS der Elisabethschule
Osnabrück
http://www.ikm.uni-osnabrueck.de/aktivitaeten/mars/index.html
Vorgelegt von:
Marion Hinrichs
Inhaltsverzeichnis
Laut der neuen Studienordnung
müssen alle Studierenden ein Seminar zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologien
belegen. Ich entschied mich im vierten Semester dazu, eins zu belegen.
Der Grund für genau diese Veranstaltung Informations- und Kommunikationstechnologien
im Mathematikunterricht ist der, dass ich das Fach Mathematik studiere.
Wie kann ich den Kindern (speziell im Mathematikunterricht) den Einsatz
des Computer näher bringen ? Wie führe ich in der Grundschule
die Arbeit mit dem Computer ein ? Da wir in dem Seminar verschiedene Internetseiten
oder Rechenspiele präsentieren sollten, entschied ich mich sehr schnell
für die Vorstellung des Online - Magazins Mars. Durch andere Kommilitonen
erfuhr ich über diese Projekt und fand es gleich sehr interessant:
Grundschulkinder produzieren ein Magazin im Internet! Beeindruckend...
Zu Anfang möchte ich gleich schreiben, dass Mars keine Abkürzung für irgendetwas ist. Die Kinder entschieden sich für diesen Namen, weil sie so gerne Mars essen. Mars ist das Online - Magazin der Elisabethschule Osnabrück. Im Internet ist dieses Magazin unter www.ikm.uni-osnabrueck.de (Institut für kognitive Mathematik) zu finden. Die Elisabethschule ich eine katholische Grundschule. Bis heute veröffentlichte die Grundschule drei Ausgaben dieses Magazins im Internet (hier werden nur zwei Ausgaben vorgestellt). Die erste Ausgabe (zu Beginn des Jahres 1998 fertiggestellt) wurde in Zusammenarbeit mit der chinesischen Partnerschule in Shanghai erarbeitet, die zweite (Ende März 1998) zusätzlich mit der griechischen Primarschule in Megaplatanos. Wenn Schulen aus verschiedenen Ländern ein WebMag (Web Magazin) produzieren, tritt natürlich auch das Problem der Mehrsprachigkeit auf. Die Redaktion des Magazins: Svea (9), Nadine (9), Juliane (9), Elisabeth (9), Luisia (10) und die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden der 4a (zu beachten ist, dass sie sich mittlerweile aus anderen Schülerinnen und Schülern zusammensetzt), machte es jedoch möglich, die unterschiedlichen Sprachen im Netz zu präsentieren, wobei man berücksichtigen muss, dass sowohl die griechische Schrift als auch die chinesischen Schriftzeichen für erschwerte Bedingungen sorgen. Mars 1 ist nur auf Deutsch zu lesen, Mars 2 hingegen auf Deutsch, größtenteils auf Griechisch und abschnittsweise auf Chinesisch.
1.2 Mars - wie kam es dazu ?
Im Herbst des Jahres 1998 gab es in der Zeitschrift Stern eine Schüler - Online - Magazin - Aktion: "Kinder in der digitalen Welt!", die für genau ein Schuljahr galt. Die Elisabethschule bewarb sich und schließlich wurde das Magazin Mars produziert.
1.3 Wie wurde Kontakt zu den ausländischen Schulen aufgenommen ?
Der Kontakt zu der chinesischen Schule wurde über die Universitätsdozentin Dr. Xu Bin Yan aufgenommen, die bei Frau Prof. Inge Schwank in Osnabrück promovierte und die nach ihrer Rückreise nach China den Kontakt mit Frau Schwank aufrecht erhielt. Frau Schwank ist neben ihrer Universitätsarbeit für den Informatik- und Mathematikbereich an der Elisabethschule zuständig und bietet dort eine Computer AG an. Ab November 1997 gab es schließlich die ersten email - Kontakte der Grundschulkinder untereinander. Gemailt wurde auf Englisch, solange die Sachverhalte noch sehr einfach waren (an der Elisabethschule erlernen die Kinder ab der dritten Klasse Englisch), später übersetzte Frau Xu Bin Yan die deutschen Berichte ins Chinesische und ein chinesischer Junge an der Elisabethschule übersetzte die chinesischen Aufsätze ins Deutsche, denn er ist ein "perfekter Übersetzer". Der Kontakt zu der griechischen Schule entstand durch die Antwort der Elisabethschule auf eine Anzeige der griechischen Primarschule bei Schulen im Web (Internetadresse: Bei www.bildungsserve.de findet man einen Link zu Schulen im Web, wo sich die griechische Schule auf die Suche nach einer Partnerschule machte. Der zuständige Lehrer, Herr Filipaidis, studierte in Deutschland, so dass das Problem der Übersetzung geklärt war. Durch die Elisabethschule lernten sich die chinesischen und griechischen Kinder kennen. Mars ist das erste internationale Internet - Projekt, welches eine griechische und chinesische Schule verbindet. Ferner ist noch zu berichten, dass der griechische Lehrer, Herr Filipaidis, die gesamten Internetkosten übernahm, denn das Internet - Projekt wurde nicht von der griechischen Schule finanzierte.
1.4 Wie arbeiteten die Redakteurinnen?
Meiner Ansicht nach erscheint
es wichtig, noch zu erwähnen, wie die Marsianerinnen (Name der Redakteurinnen
vgl. oben) arbeiteten. Die fünf Hauptredakteurinnen mussten die verschiedenen
Berichte an nur einem netztauglichen Computer netztauglich machen. Da kann
man sich sicherlich vorstellen, wie partnerschaftlich die Mädchen
arbeiteten. Jeder Handgriff wurde sehr genau abgesprochen. Die Viertklässlerinnen
unterhielten sich über Begriffe, die den Kindern in diesem Alter eigentlich
noch unbekannt sind. Doch durch die Hilfe einiger Erwachsener war den Grundschülerinnen
die Chance gegeben, das Online - Magazin zu produzieren. Ferner ist noch
zu berichten, dass die Marsianerinnen die gesamte Arbeit während der
Schulzeit erledigten, d.h. neben dem alltäglichen Lernen befassten
sich die Mädchen mit der Redaktionsarbeit, die ihnen natürlich
zusätzliches Wissen vermittelte z. B. das Kennenlernen fremder Kulturen
(hier vor allen die der Chineschen und die der Griechen).
Hier sei nochmals gesagt, dass diese Ausgabe Berichte der chinesischen Primarschule in Shanghai und der deutschen Grundschule in Osnabrück enthält und dass das Magazin nur auf deutsch existiert. In der ersten Ausgabe werden vor allen Themen behandelt, die sich mit dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel befassen. Es berichten sowohl die deutschen als auch die chinesischen Kinder. Außerdem existiert eine Rubrik zum Westfälischen Frieden, der 1998 seinen 350. Jahrestag nach Abschluss der Friedensverhandlungen des 30jährigen Krieges hatte. Ferner ist ein Interview mit Christian Wulff zu finden und abschließend stellt sich die Elisabethschule mit ihren Besonderheiten vor.
2.1 Die verschiedenen Themen
Im Folgenden stelle ich kurz die einzelnen Seiten vor:
· Silvester: Es sind Berichte der 4a zu Silvesterfeiern in Deutschland zu finden. Die Kinder erzählen unter verschiedenen Fragestellungen von ihren Erfahrungen. Zusätzlich sind zwei Zeichnungen eingefügt. · Weihnachten unserer Lehrerinnen Kurz vor dem Weihnachtsfest interviewten die Grundschulkinder ihre Lehrerinnen. Sie sollten erzählen, wie sie das Fest in ihrer Kindheit erlebten. Die Berichte sind unterschiedlich lang. Die Erzählungen wurden auf Tonband aufgenommen und mussten schließlich aufgeschrieben werden, was den Kindern gut gelungen ist.
· Weihnachten: Weihnachten in anderen Ländern Hier stellen ausländische Kinder der 4a vor, wie sie das Weihnachtsfest zu Hause feierten. Zunächst erkennt man ein Foto mit einigen Kindern, die das Weihnachtsereignis in der Elisabethschule nachspielten. Daran anschließend sind die Texte der Kinder angegliedert. Es wird berichtet, wie man Weihnachten in Frankreich, England, Griechenland, in der Schweiz und in Spanien feiert. Manchmal deuten die Schülerinnen und Schüler auf Unterschiede zum deutschen Fest hin.
· Silvester: Einstimmend zu diesem Thema findet man zwei Zeichnungen, auf denen man das deutsche Silvesterfest erkennen kann. Direkt danach folgen sechs verschiedene Berichte, die unter bestimmten Fragestellungen das Silvesterfest präsentieren.
· Chinesisches
Frühlingsfest: Auf dieser Seite erzählen die chinesischen Kinder
wie sie den Jahreswechsel erleben (chinesisches Frühlingsfest bedeutet
somit etwas ähnliches wie Silvester). Zunächst findet man einleitend
einige Erklärungen zu Kalendern, speziell zum Mondkalender, der das
Datum der Frühlingsfestes bestimmt. Zum Fest allgemein wird gar nichts
geschrieben. Nachfolgend findet man zwei Schüleraufsätze, die
ich etwas näher beleuchten möchte.
Erster Aufsatz (geschrieben
von einen Mädchen): Das Mädchen möchte zum Anlass der Frühlinsfestes
für ihren Lehrer eine Karte basteln, dessen Bau sehr detailliert beschrieben
wird. Auf die Karte schreib sie, dass sie dem Lehrer ein glückliches
Frühlingsfest wünscht. Ebenfalls sind auf der Karte Mickymaus
Aufkleber zu finden, die für chinesische Kinder sehr bedeutsam sind.
Außerdem sind eine Zeichnung vom Sternenhimmel (ein großer
Stern: Lehrer und viele kleine Sterne: Schülerinnen und Schüler)
sowie einige Blumen gemalt worden. Nach Beendigung der Bastelei und Malerei
schaut das Kind aus dem Fenster und erkennt die eben beschriebe Situation
tatsächlich am Himmel. Unter den Aufsatz wurde ein Foto der Autorin
eingefügt und daneben ein Textausschnitt des chinesischen Originaltextes.
Zweiter Aufsatz (geschrieben
von einem Jungen): Dieser Schüler ist am Frühlingsfest mit seinen
Eltern durch die Stadt gefahren und zählt Dinge auf, die er während
der Rundfahrt sah z. B. viele Autos, Gebäude. Schließlich sind
sie auch einkaufen gegangen, was dem Kind gut gefiel. Er wünscht sich
auch in diesen Jahr solch ein Frühlingsfest und zusätzlich möchte
er, dass ebenfalls andere Feste so schön sind wie z. B. Ostern, Muttertag.
Auch hier ist ein Foto des Autors zu finden sowie ein Teil des chinesischen
Textausschnittes. Kommentare zu die Geschichten: Der erste Text ist sehr
typisch für chinesische Kinder. Sie werden häufig von den chinesischen
Lehrern gelobt, aber die beschrieben Situationen sind nicht unbedingt wirklich.
In dem zweiten Text steht eine ehrliche Beschreibung eines Lebens oder
eines Gefühls von Kindern. Solche Texte werden eher schlechter benotet,
weil sie zu lebensorientiert sind. Abschließend äußerten
die deutschen Kinder in drei Bildern wie sie sich das chinesische Frühlingsfest
vorstellen. · Westfälischer Friede In dieser Rubrik sind ausgewählte
Berichte aus dem Deutschunterricht der Klasse 4a zum Friedensjahr 1998
eingefügt. Zusätzlich verdeutlichen verschiedene Bilder den Text.
· Interview mit Christian Wulff, Mdl Niedersachsen Die Vorgeschichte
des Interviews ist an Ende der Seite zu finden. Das Interview gliedert
sich in drei Bereiche: 1. Vergangenheit an der Elisabethschule, 2. Gegenwart
im Wahlkampf, 3. Zukunft nach der Wahl in der Regierung (oder Opposition).
Es fand kein persönliches Treffen statt, sondern das Interview wurde
per email durchgeführt. · Wir über uns Bei Öffnung
der Seite sieht man ein Bild der Elisabethschule, daran anschließend
in Tabellenform Informationen über die Schule z. B. pädagogisches
Konzept, Fremdsprachenangebote.
2.1 Besonderheiten in dieser Ausgabe
Die Links zu den verschiedenen
Bereichen sind durch Raketen dargestellt. Sobald man mit der Maus über
diese fährt, sind kleine Bilder zu erkennen. Z. B. Weihnachten bei
uns: Weihnachtsmann, Interview mit Christian Wulff: Foto von Christian
Wulff. Genau diese Bilder findet man im Hintergrund der entsprechenden
Seiten wieder. Der Hintergrund wurde von den Kindern immer bunt dargestellt
und ansonsten stellt das Magazin auch viele bunte Bilder dar. Ferner ist
noch ein Link zu Neuigkeiten der zweiten Ausgabe vorhanden, der schon verrät,
dass die griechische Schule dabei sein wird.
An der Bearbeitung dieser Ausgabe waren die drei oben vorgestellten Schulen beteiligt. Das Thema dieser Ausgabe lautet: Leben im Internet: 3 Hauptstädte (Peking - Athen - Berlin) im Vergleich. Auf der Startseite kann man Mars in der drei Sprachen lesen, natürlich mit den entsprechenden Zeichen. Folgend sind drei Landkarten abgebildet: Griechenland, China und Deutschland, wobei das Land rot unterlegt ist und die Hauptstadt, die anschließend vorgestellt wird, wurde gelb markiert. Zwischen diesen drei Karten ist eine Weltkugel in einer Hand zu sehen, von der Strahlen ausgehen. Hierdurch wird deutlich, wie greibar nahe sich die Kinder doch sind, obwohl sie geographisch sehr weit auseinanderleben. Die Schülerinnen und Schüler schreiben und malen zu ihrer eigenen Hauptstadt und den Hauptstädten ihrer beiden Partnergruppen. Zu Beginn der Präsentationen schreiben die Kinder stets Einleitungen, in der sie sich selbst kurz vorstellen und zusätzlich sind Aussagen einiger Menschen eingefügt, die die Kinder inspirierten.
3.1 Unsere Hauptstadt Athen
Die griechischen Kinder ließen sich durch den alten griechischen Philosophen Epiktet inspirieren, der sagte: "Nicht die Tatsachen beruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Tatsachen." Ihre Vorstellungen sind ihre Meinungen. Es ist sehr wichtig, solche Vorstellungen zu haben. Reine Tatsachen kennen nur die Götter! Folgend kann man sich verschiede Bilder anschauen, in denen sie ihre Vorstellungen über Athen äußern. Vorstellungen deswegen, weil noch keines der Kinder jemals in Athen war. Neben den selbstgemalten Bildern ist der Titel in drei Sprachen zu lesen sowie der Name der Autorinnen bzw. Autoren. Im Textbericht Athen werden allgemeinwissende Informationen über die griechische Hauptstadt gegeben z. B. Herkunft des Namens, Geschichte, Athen heute, das Leben in Athen. Der Kommentar des Lehrers stellt einen Bezug zum schulischen Alltag her. Abschließend gibt es zur Erholung ein Memory - Spiel. Zu Beginn kann man noch Links zu den Vorstellungen der Kinder zu den partnerschaftlichen Hauptstädten finden. Hierbei werden Bilder und kurze Textberichte präsentiert.
3.2 Unsere Hauptstadt Peking
Die chinesischen Kinder wurden ebenfalls von Epiktet inspiriert, aber zusätzlich von dem chinesischen Ästhetiker Wang Fu Zhi: "Landschaften führen zu einem Gefühl, Gefühl repräsentiert Landschaften:" Meinungen sind nicht nur die Dinge, die man sich denkt. Es gehört auch dazu, was man dabei empfindet. Anschließend kann man einen Bericht: Die Hauptstadt von China - Peking, einen Brief: An die Kinder von Berlin in Deutschland, ein Gedicht: Ich bin ein Friedensvogel (Vorstellung der Kinder von Berlin) und einen Traum: Reise nach Peking lesen. Bei Befassen mit diesen Texten lernt man Peking besser kennen, vor allem werden die bedeutsamen Sehnswürdigkeiten vorgestellt, die man in der Bilderkiste (zum Anklicken) genauer betrachten kann. Die Titel sind wieder in drei Sprachen zu finden. Ferner drücken die Kinder in den Bildern ihre Vorstellungen über die Hauptstädte Athen und Berlin aus. In dem Kommentar der chinesischen Mars - Betreuerin erfährt man wie die Kinder mit den fremden Hauptstädten konfrontiert wurden, wie sie in China Texte schreiben und Bilder malen, wie wichtig Bilder und Texte für die Kinder sind und wie sie darin ihre Gefühle äußern. Zum Schluss wird die Schule namens Shi Da Fu Xiao vorgestellt. Dabei erkennt man den deutlichen Bezug zu der Hochschule.
3.3 Unsere Hauptstadt Berlin
Die deutschen Kinder ließen sich von Marie von Ebner - Eschenbach leiten: Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei." Denken bedeutet, etwas in Frage zu stellen. Die Anmerkung, dass die Bilder und Texte nicht auf Tatsachenerfahrungen beruhen, lässt vermuten, dass keines der Kinder jemals in Berlin war. In den Texten Berlin 1 - eine dufte Stadt, Berlin 2 - so stelle ich es mir dort vor , Berlin 3 - gesammelte Informationen einer unserer portugiesischen Mitschülerinnen und Berlin 3 - wiederholte Trennung unwahrscheinlich lernt man Berlin kennen z. B. Geschichte, Sehnswürdigkeiten, Einwohnerzahl und Ausländeranteil sowie eigener Sprache. Auch hier kann man die beschriebenen Gebäude in der Bildergalerie anschauen (Titel wieder in drei Sprachen). Noch vor der Einleitung existieren wieder Links zu Vorstellungen der Kinder zu den anderen Hauptstädten, die in Bildern und Texten zu tragen kommen.
3.4 Zurück zur Startseite
Außerdem gibt es in dieser Ausgaben noch das Editorial, das Interview mit Hans Koschnick und Wir: Kinder in der digitalen Welt zu lesen.
3.4.1 Editorial
Im Editorial werden Vorbemerkungen gegeben, die ich schon zu Anfang der Ausarbeitung präsentierte. Doch ich möchte gerne noch hinzufügen, wie sich die Kinder mit dem Thema Kinder in der digitalen Welt auseinandersetzen. Sie wissen, dass es negative Seiten im Umgang mit den Computern gibt, doch sie sehen vor allem die positiven Seiten. Das webmag ist für sie eine Möglichkeit für das Leben von Kindern im Internet. Die Arbeit veränderte ihren gesamten Schulalltag: "Wir Kinder als Weltenbürger", die sich keine Theorien durch Erwachsene lehren lassen, sondern ihre eigenen Erfahrungen im Austausch mit Gleichaltrigen machen. Ein besonderes Beispiel: Die chinesischen Kinder sehen die Sonne männlich mit Schnurbart, mächtig, mutig, tapfer, wie ein Großvater: freundlich und lieb. Die Mond hingegen ist weiblich, wie eine Schwester: nett und umgänglich.
3.4.2 Wir: Kinder in der digitalen Welt
Bei Wir: Kinder in der digitalen Welt berichtet ein ON - Zeitungsredakteur, wie er als Außenseiter die Kinder in der digitalen Welt sieht. Hier ist ebenfalls zu sagen, dass ich zu Anfang schon die meisten Aspekte notierte, doch hinzuzufügen ist, dass man durch Lesen dieser Seiten einen allgemeinen Überblick über die zweite Ausgabe des Mars Magazins bekommen kann und dass viele Hintergrundinformationen für die Arbeit mit dem Magazin gegeben werden.
3.4.3 Interview mit Hans Koschnick
Hans Koschnick, ehemaliger EU - Administrator in Mostar und Bremer Bürgermeister, hielt anlässlich eines Kinder- und Jugendkongresses eine Abschlussrede. Auf dem Kongress, geplant und durchgeführt von terre des hommes, diskutierten Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern (z. B. Südafrika, Ruanda) über existentielle Sorgen und Nöte. Nach der Abschlussrede erhielten die Kinder von Mars die Gelegenheit, an dem Interview mit Hans Koschnick teilzunehmen. Zur Vorgeschichte ist zu sagen, dass das Interview eine Woche vor der Deadline für die zweite Wettbewerbsrunde stattfand, so dass alles in kürzester Zeit umgesetzt werden musste. Doch viele Hilfen von Außenseitern machten dies möglich. Inhalte des Interviews waren vor allem Waffen (Landminen), Krieg, Nöte der Kriegsopfer sowie Meinungen der Opfer und Täter über den Krieg. Die Befragung verlief in einer sehr emotionalen Atmosphäre und Hans Koschnick war sehr beeindruckt über die Fragen die Kinder.
3.5 Besonderheiten der zweiten Ausgabe
3.5.1 Spiele
Mars 2 bietet eine echte Themenfülle, die in einem ganz neuen "Outfit" verwirklicht wurde. Sogar Spiele sind zu finden, die am Ende der zweiten Ausgabe zu finden sind, aber auch schon innerhalb der Texte und Bilder wurden Puzzle eingefügt. Das unterhaltsame Gedächtnistraining: Memory (man muss nach und nach die ungeordneten Fototeile verschiedener Schüler wiederherstellen) wird sogar in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Beeindruckend ist auch die Präsentation mehrerer Sprachen nebeneinander, obwohl ein komplette dreisprachige Ausgabe noch nicht verwirklicht werden konnte. Vielleicht in der dritten Ausgabe....
4. Schlusswort
Die Arbeit mit der Präsentation
des Magazins machte mir sehr viel Spaß. Ich war doch sehr beeindruckt,
wie gut die Kinder das doch meisterten. Durch die Arbeit wurde ich häufig
mit dem Internet im Kontakt gebracht, was ich sonst nicht habe. Meiner
Meinung nach sollte ich mir öfter Zeit nehmen, um die Möglichkeiten
des Internets wahrzunehmen, um den Grundschulkinder später ein gutes
Beispiel zu sein.
In Arbeit
!